ich habe mir für mein nächstes Nachbau-Bastelprojekt eine Stückliste nach Schaltplan erstellt. Bin mir aber bei einigen Probanden unsicher - welche Einheiten zu den Kapazitäten gehören.
C1104
100/10
C1105
47/10
C1107
10/40
C2002
33
C2003
2,2
C2004
22
Die oberen 3 Ersten in der Tabelle haben im Schaltbild das Symbol von typischen gepolten Elektrolytkondensatoren - da würde ich auf μF + Volt tippen.
Bei den 3 unteren Bipolaren C bin ich mir unsicher.
Aber auch mit einigen Widerstandswerten habe ich so meine Probleme.
Ich vermute ohne Einheiten hintern den Werten sind es einfach Ohm und dahinter die Wattangabe z.B.: 110/07--> 110 Ohm 0,7 Watt?
meistens wird man schlauer, wenn man ein Schaltplan zu sehen bekommt.
Bei den Kondensatoren denke ich auch, daß die ersten 3 Stck. Elkos sind.
Bei den Widerständen wird wohl deine Vermutung stimmen.
Das ist das Schaltbild der F200 und an manchen Stellen fast unleserlich .
Der C2002 ist in der Schaltung vom Infrarotempfänger integriert und sollte richtig sein. Die Schaltung ist hochohmig und das Signal wird mittels Anpassungsstufe ( VT2001 ) den IC N2001 ( A244 ) zugeführt. Die Widerstände R1401 und R1402 dienen dazu ,daß der Spannungs IC N1401 ( B3170 ) die benötigten 12 Volt bereitzustellen . Falls es ein Selbstbau werden soll,würde ich auf ein Festspannungs IC z.B. LM7812 umsteigen, somit entfallen die 2 Widerstände. R1121 ist ein 620 Ohm und R1122, 220 Ohm .
Wenn bei Bauelementen die Einheiten weggelassen werden, sind das immer die kleinsten Einheiten. Bei den Elkos uF und die Spannung in Volt.
Bei keramischen Kondensatoren Sind es Picofarad und bei Widerständen Ohm.
Also bei Elkos 100/10 = 100uf 10V
Bei keramischen Kondensatoren ist 2,2 = 2,2 pF und bei Widerständen 680 = 680Ohm.
R1411 hat 110Ohm und 0,7Watt
C2004 hat 22 Picofarad.
Grüße,
Andy
Der Mensch ist technisch weit fortgeschritten. Er kann Raumstationen bauen, sie im Weltall zusammenkoppeln und denkt an die Landung auf dem Mars, aber seine Entwicklung scheint seit der Steinzeit zu stagnieren. (Sigmund Jähn, erster Deutscher im All)
15.07.2024 17:24#88483
OC871 schrieb:für R1401 würde ich einen 220 Ohm-Widerstand
Der fehlte mir mit dem krummen Wert tatsächlich noch - ich werde mal in meinem Bastelkästchen suchen.
Danke für den Tip.
stelle bitte das Trimm-Poti nach dem Einbau ca. 1/4 Drehung Richtung Masseanschlag ein und gleiche es dann Richtung 220 Ohm-Widerstand mit einem Spannungsmesser auf 12V Ausgangsspannung ab. Bei Masseanschlag des Potis bzw. Pin 1 auf Masse bringt der B3170 seine Referenzspannung von ca. 1,25V.
So kann beim Einschalten nichts durch zu hohe Betriebsspannung überlastet werden.
Der Mensch ist technisch weit fortgeschritten. Er kann Raumstationen bauen, sie im Weltall zusammenkoppeln und denkt an die Landung auf dem Mars, aber seine Entwicklung scheint seit der Steinzeit zu stagnieren. (Sigmund Jähn, erster Deutscher im All)
16.07.2024 13:09#88491
hallo Daniel .und die anderen ich habe mal die Überschrift etwas erweitert. damit man auch in 20 Jahren noch weiß worum es ging.
Mfg.
Und wenn es um diese 2,74 Kilo Ohm Widerstände ging oder wie die heißen ?sowas habe ich bestimmt noch da.
Im Anhang der Bestückungsplan mit dem rot markierten R1404.
Den Widerstand kann ich leider nicht im Schaltplan RFE 5/91 (siehe Beitrag 5) entdecken. Er ist aber an genau dieser Stelle auch auf Internetfotos von geöffneten F200 gut sichtbar.
Habe leider keine Idee ...
nach Pegelplan der SA müssen an Pin 3 des B3170 21V anliegen. Der Widerstand R1404 muss entsprechend abgeglichen werden, z. B. indem man an seiner Stelle erst einmal ein 1k-Drahtpoti anlötet oder von 1k an die E12-Reihe nach unten hin durchtestet. Man vermeidet dadurch ein zu starkes Ansteigen der Spannung am Ladeelko, wodurch sich B3170=N1401, R1405 und VD1408 wegen der hohen Verlustleistung stark erwärmen. Der gewählte Netztrafo (der wohl ursprünglich aus einem anderen Gerät stammt) liefert leider eine zu hohe Spannung steht hierzu anderswo. Deshalb ist R1405 bei vielen Bestandsgeräten bereits von der hohen Dauer-Wärmebelastung gezeichnet, wie auch auf manchen Fotos aus dem Netz zu erkennen ist.
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23.09.2024 18:22#88701
Hallo René,
das Netzteilthema ist für mich bisher tatsächlich etwas undurchsichtig. Es heißt es soll original aus Kostengründen ein Netzteil vom T100 verbaut worden sein.
Die Nachbauten sollen allerdings wohl mit 12V funktionieren, so das also nach Gleichrichtung wenig am B3170 "verbrannt" wird.
Im Datenblatt steht, dass die Spannungsdifferenz am Ein-/Ausgang nicht kleiner 3 Volt betragen darf - das müsste also gerade noch passen.
So ist es, 15V müssen dann mind. am Ladeelko C 1404 stehen und R 1404 wird weggelassen. Ferner bitte die 5,1V über der Z-Diode VD 1408 messen und evtl. R 1405 reduzieren, falls dort weniger als 4,8V anliegen.
Die 12V Trafospannung sind schon etwas knapp bemessen, ideal wären 14V.
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