Glühlampe für Strelaclock RR 3001

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Glühlampe für Strelaclock RR 3001

      Hallo,
      an meinem Weckradio Strelaclock RR 3001 ist die Glühlampe (siehe Bild), die die Uhrzeit beleuchtet, durchgebrannt. Hat jemand einen Tipp, bei welchem Online-Shop ich eine solche Soffittenlampe bekommen könnte? Die üblichen, wie Conrad und Völkner haben sie nicht.

      Alternativ würde ich gern die Spannung und die Leistungsaufnahme der Glühlampe herausfinden. Denn dann könnte ich eine andere passende Glühlampe oder LED suchen.

      Viele Grüße
      Evich
    • Das könnte eine kappenlose Soffitte 12V/0,1A sein, ist aber relativ aussichtslos diese als Neuware kaufen zu können. Kurzrecherche in der Bucht war jedenfalls Fehlanzeige.
      Diese wurde oft, dann auch mit Endkappen ausgestattet, als Skalenbeleuchtung eingesetzt.
      Heutzutage ist eine empfehlenswerte Alternative der Einsatz einer weissen, lichtstarken LED, die man mit entsprechendem Vorwiderstand von u.U. 470R und 1/4W anstelle der Soffitte einfach einlötet. Könnte mir diese LED gut vorstellen => pollin.de/p/led-5mm-warmweiss-…00-2-9-3-6-v-20-ma-121697

      Ingo
      Jede noch so kleine Erfindung ist es wert, wahrgenommen und bestaunt zu werden!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Revo ()

    • Hallo Evich,

      lt. Bedienungsanleitung ist die Sofitte für 12V / 0,1A ausgelegt. Ob es solche Ausführungen noch gibt, kannst Du nur bei den anderen bekannten Großhändlern ( Rei...elt, Po..in) versuchen.
      Viel höher dürfte die Belastung der neuen Lampe nicht sein, da die Sicherung vor der Lampe nur für 125 mA ausgelegt ist und der Trafo sicher auch nicht viel mehr hergibt.

      Ansonsten könnte man auch Ersatzsofitten mit LEDs, E10-Sockellampe mit den erforderlichen Daten (muss entsprechend "hineingebastelt" werden) verwenden oder selbst eine Bastellösung mit LEDs realisieren (wie Ingo bereits schon schrieb).

      Beste Grüße
      Jürgen
    • Stilbruch im Verborgenen mit einem Fünftel Stromverbrauch gegenüber vorher! :) Ohne Stilbruch gäb's keinen wiss.-techn. Fortschritt, sondern Stagnation und das ist gleichbedeutend mit Rückschritt und Festhalten an alten Zöpfen!

      Ingo
      Jede noch so kleine Erfindung ist es wert, wahrgenommen und bestaunt zu werden!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Revo ()

    • Mit eben dem Unterschied, die Alufelgen sieht man! :D
      Auch hatte ich bewußt keine Kalt, sondern Warmlicht-LED gewählt.
      Möchte dennoch nicht wirklich wissen, wieviele Stilbrüche Du in Deinem Umfeld tolerierst, hier aber nicht wahrhaben willst. ?(

      Ingo
      Jede noch so kleine Erfindung ist es wert, wahrgenommen und bestaunt zu werden!
    • Allerbesten Dank für die hilfreichen Tipps & Links.
      25 € bei rft-ersatzteile.de sind mir etwas zu fett, selbst wenn ich gleich 2 Soffitten nehmen würde. Deshalb folge ich dem Tipp mit der LED. Ich hab sogar noch eine kräftige gelb-orange LED in meinem Bastler-Konvolut gefunden. Nur wegen des Vorwiderstands muss ich mal an unserer Conrad-Filiale anhalten, wenn ich dort vorbeikomme.

      Im Falle des Strelaclocks bin ich kein Nostalgiker. Das Ding funktioniert einfach seit 1990 und allein das ist mir Einiges wert. Die Suche nach einem Nachfolger wäre ja auch aufwändig. Lediglich die Beleuchtung hält nur ca. 6 Jahre und mein Ersatzlampenvorrat ist nun leer.

      Ich werfe ungern funktionierende Geräte weg, wenn ich sie mit wenig Aufwand reparieren kann.
      Wenn das mit der LED klappt, muss ich vielleicht nie wieder die Beleuchtung austauschen.
    • Wenn das gewissermassen ein Dauerzustand war, defekte Soffitten zu wechseln, scheint dort eine Überspannung zu herrschen, was bedeutet, dass vor der Berechnung des notwendigen Vorwiderstandes, eine Spannungsmessung sinnvoll ist. Nicht dass die LED dann ebenfalls an Überlastung stirbt! Auf Nr. sicher gehen, heißt in diesem Fall, die LED, deren Daten ja auch unklar sind, mit dem ermittelten Rv anstelle der Soffitte einschleifen und dann die Spg. nachprüfen.

      Ingo
      Jede noch so kleine Erfindung ist es wert, wahrgenommen und bestaunt zu werden!
    • Na ja, ich halte durchschnittlich 6 Jahre Lebensdauer einer Glühlampe, die ununterbrochen brennt, für normal. Nichtsdestoweniger ist das Prüfen der Spannung sicherlich sinnvoll. Die Daten der LED kenne ich.
      Mit
      Durchlassspannung UF = 1,9 V
      Betriebsspannung UB = 12 V
      Betriebsstrom IF=60 mA
      errechnete ich hier einen Vorwiderstand von 168,3 Ohm. Der nächsthöhere Widerstand von Conrad ist 180 Ohm. Spricht da etwas dagegen?
    • Die 12V sind eine Annahme bedingt durch die Soffitte oder der tatsächliche Messwert vom Gerät?

      Meine Berechnung sieht so aus:

      Bezug auch hier die unbestätigten 12V und dann fahre ich die LED nicht am Anschlag, hat ja immerhin 2,55 EUR gekostet!
      Jede noch so kleine Erfindung ist es wert, wahrgenommen und bestaunt zu werden!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Revo ()

    • Evich schrieb:

      Spricht da etwas dagegen?
      Ja. 60mA ist der absolute Grenzwert. Für eine lange Lebensdauer würde ich 20mA durchschicken, mehr nicht.
      Dann hast du auch noch genügend Reserve bei höherer Netzspannung. Also nimm am besten 470 Ohm 0,5W.

      Gruß-OC
      Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher. (Bertold Brecht)
    • In Unkenntnis der erzielten Helligkeit bei nur einem Drittel Betriebsstrom wäre ich vorsichtig mich darauf festzulegen, sondern das dann einzulötende Konstrukt vorher mit diversen Rv-Werten bei gleichzeitiger Strommessung austesten!
      Jede noch so kleine Erfindung ist es wert, wahrgenommen und bestaunt zu werden!
    • Wie geschrieben, 60mA halte ich für viel. Bei den 5mm-DDR-LEDs war der Grenzwert mit 50mA angegeben, mehr als 20mA wurden aber selten durchgeschickt (auch deshalb leuchten die meisten heute noch).

      Die Helligkeit oder besser gesagt der Lichtstrom ist ja nicht linear zum Stromfluss. Bei der Glühlampe nimmt der Lichtstrom bei kleinerem Strom sehr schnell ab, bei der LED viel langsamer.

      Gruß-OC
      Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher. (Bertold Brecht)
    • Ich hatte 50mA veranschlagt, wie im Rechenbeispiel ersichtlich, für den Fall, dass die 12V stimmen. Bin aber definitiv dafür, das auszutesten!
      Jede noch so kleine Erfindung ist es wert, wahrgenommen und bestaunt zu werden!