Portable RFT BoomBox

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    • Portable RFT BoomBox

      Hallo Leute,
      hier einmal eine neue Projektankündigung von mir:
      Da mittlerweile die Temperaturen am Steigen sind, und nicht immer die Lautstärke des 3401 aus der Regent 150K Box benötigt wird, habe ich vor, über den nächsten Monat eine portable Boombox zu bauen. Dieses Projekt will ich Langsam angehen, da es schon etwas ordentliches werden soll, und nicht so in einem Tag hingeschissen.
      Orientieren will ich mich hier an der KB 35, da die Lautstärke der Box, sowie der Klang für mein Empfinden gut ist. Da der Hochtonbereich jedoch verbessungswürdig ist, will ich hier 9806 anstelle der 5904er einsetzen. Im Tiefton bleibe ich jedoch bei den 2901, da mich deren Robustheit wirklich überzeugt hat, in meinen KB35 funktionieren alle noch super, und bieten sogar echt Druck bis zu ca 50 Herz. Normalerweise würde ich 2921 bevorzugen, aber 10€ für ein Paar sind echt geschenkt, und die Box soll, ich habe ja nicht so viel Geld, natürlich so wenig wie möglich kosten. (und da alle die 2901 nicht haben wollen, ich nehme sie gerne, was soll denn sonst aus ihnen werden ;( ) Aufjedenfall aufgrund der höheren Effizienz werde ich einen Class D Verstärker einsetzen:
      ebay.de/itm/30W-30W-60W-Tpa311…o4AAOSwIbtcN8et:rk:9:pf:0

      Ich habe ähnliche schon ausprobiert und war echt mit denen ganz zufrieden.
      Dass die Leistungsangaben nicht vertrauenswürdig sind, ist klar, jedoch hat die Platine auf Youtube einer durchgemessen, und tatsächlich 2x 50W RMS bei <1%THD, 1Khz, erhalten (4 Ohm), also genug.
      Die Anordnung soll wie bei der KB35 sein, nur ich Frage mich, ob Linker TT+HT, und Rechter TT+HT vielleicht sogar je eine Weiche bekommen sollten, sodaß man sogar einen Stereo Effekt hat, da man dann jedes Paar an einen Kanal des Verstärkers anschließen kann. Die Stromversorgung wird durch LiIon Zellen realisiert, die ich hier zu Hauf rumfliegen habe, von Samsung. Ich werde ein eigenes Akkupack erstellen, bei dem am Ende die Spannung ca 24Volt beträgt, da dies für den Verstärker optimal ist.
      Ein BMS sowie Netzteil für das Aufladen wird auch Integriert, sowie ein Bluetooth Empfänger, sodass man die Box auch über Bluetooth Ansteuern kann.

      Soweit erstmal zum Anfang, aber wie gesagt es wird noch geplant und dann erst begonnen ;)

      Grüße Romi

      Edit: Vergessen, eine Spannungsanzeige sollte auch noch mit hinein, wobei das BMS die Tiefentladung verhindern soll.
    • Hallo Romi,

      interessant.
      Aber versorge uns mal mit ein paar mehr Infos. Was für Zellen, welches BMS?
      Deine Randbedingungen sind sehr schwammig.
      Erstelle erst mal ein "Lastenheft".
      Wie weit muss die Box getragen werden?
      Wie lange soll die Box spielen?
      Was soll die Box in Summe kosten?
      Wie soll die Box geladen werden?
      usw.

      Portabel und die Größe einer K35 beißt sich schon fast.
      Zum Transport wirst du fast immer an ein Auto gebunden sein.
      Ich habe auch zwei portable BT Speaker, einen großen, ähnlich einem alten Kofferradio und einem kleinen 5V Speaker. Der große steht nur rum, weil mir das schon zu groß ist und er ein 19V Netzteil benötigt und ich ihn nicht überall schnell laden kann.

      Bei einer Singlebox ist der Stereoeindruck fast zu vernachlässigen. Ich würde dann eher mit mehreren Chassis einen omnidirektionale Abstrahlung gestalten.
      Es gibt auch 2.1 Verstärker mit Bluetooth. Diesen Vorteil sollte man nicht außer Acht lassen.

      Viele Grüße
      Stefan
    • Naja, die Box soll aus 15mm MPX bestehen, da man sie dann noch tragen .kann vom Gewicht her, die Box soll horizontal aufgestellt werden, und dann oben einen Griff bekommen, wie eine Boombox eben.
      Zellen habe ich die Hier:
      ebay.de/itm/Samsung-INR18650-3…Qr3vpFYsmYjPXIQ:rk:1:pf:0
      25 Stück davon übrig.
      BMS habe ich folgendes ins Auge gefasst:
      ebay.de/itm/BMS-6S-15A-Li-Ion-…tAAAOSwGvtbperR:rk:1:pf:0
      Netzteil:
      ebay.de/itm/DIY-Schaltnetzteil…LZ4EoPH-d9iEjWg:rk:6:pf:0
      Dann kommen noch eine digitale Spannungsanzeige der Batterie an die Rückseite, sowie Schalter zum Einschalten der Netzspannung, (also L wird geschalten praktisch hinter dem Stecker), dann noch einmal ein Schalter zwischen +24V und dem BMS, sodass man den Ladevorgang einschalten kann), und über einen Doppelschalter dass man entweder die Box über die Spannung des Netzteiles oder des Akkus betreiben kann.
      Ich bin jedoch doch noch wirklich am Überlegen, dass ich die 5904er einsetze, da diesen einen höheren SPL Wert bei 1w1m zeigen, und somit für ein akkubetriebenes Projekt geeigneter wären, da höherer Pegel der Box allgemein. Mit den Bluetooth Verstärkern habe ich nicht so gute Erfahrungen gemacht, da die Bluetooth Reichweite für den Arsch war. Ich habe aber sogar schon ein Modul, also warum nicht nutzen.
      Zu der Stromversorgung bzw laufzeit:
      Ich werde 7 Zellen in Reihe schalten, sodass ich dann 25,2 Volt habe,für die das BMS auch ausgelegt ist, dann werde ich 3 dieser Packs erstellen, sodass ich Praktisch dann 3x 25,2 Volt 3450mAh habe, und dann diese Parallel schalten, sodass es dann 24 Volt und ca 10AH sind.
      Da ich bei der Class D Endstufe von 90% Effizienz ausgehe, nehme ich einfach mal die Nennleistung der Box, die 30 VA Beträgt, rechne ich dann mit einer Stromaufnahme von 33,3 Watt von der Batterie, oder bei 24V 1,38A.
      Dann ergibt 10AH/1,38A eine Laufzeit von 7,6 Stunden, aber jedoch wird ja nicht andauend bei voller Lautstärke gehört, und es ist nur ein Annäherungswert, aber, doch von der Laufzeit her nicht schlecht.

      Kosten der BOX:
      2 Papptröten bekomme ich hoffentlich von Paul
      2x 2901: 16€
      Holz: 35€
      Amp Board:12€
      BMS: 5€
      Weiche wird entweder 2x Standard Rema gedöns, oder falls ich es doch Mono mache halt KB35 Weiche. Preis keine Ahnung?
      Netzteil 24V 5A (Gibt leider kein 2A, deshalb lieber Überdimensionieren): 15€,
      Falls noch etwas dazu kommt kann ich es ja hier hinzufügen

      Transport: Entweder Fahrrad, oder bald dann Auto, habe ja bald meinen Lappen, suche mir dann einen 601 Deluxe ;)


      Grüße Romi
    • Beachte aber das die 59xx HT ziemlich gerichtet abstrahlen, kann also passieren das OpenAir die Höhen bei ungünstiger Lage nahezu weg sind.
      Da nützt auch kein höherer Pegel, wenn man außerhalb des Kegels steht.
      Ich würde die Abstrahlung einer Kalotte bevorzugen.
      Vielleicht besorgt dir Ingo einen Satz HT aus den 2001er.

      VG
      Frank
    • Das ist doch schon mal etwas konkreter.

      ABER!

      Du nimmst nur 6 Zellen in Reihe, da die voll geladenen Zellen eine Spannung von 4,2V haben du damit auf 25,2V kommst. Mit 7 Zellen kommst du auf 29,4V und kannst deinen Verstärker beschädigen.
      Du benötigst zum Laden deines Akkupacks ein spezielles Ladegerät mit CC-CV-Ladung. Was du dir rausgesucht hast ist ein Schaltnetzteil. Im schlimmsten Fall zerstörst du deine Akkus und im allerschlimmsten Fall verletzt du dich selbst. Ein vernünftiges Ladegerät für LiIon-Zellen geht ab 50€ los.
      Geh bitte mit Lithium-Ionen-Zellen nicht zu leichtfertig um. Falsche Benutzung kann Leib und Leben schädigen!
      Ich bin in der E-Fahrzeug- und Batterieentwicklung tätig und daher ein Ratschlag vom Spezialisten:
      Bevor du dir selbst etwas zusammenbastelst und vielleicht auf die Idee kommst, die Zellen miteinander zu verlöten, nimm eine fertig konfigurierte Batterie, im besten Fall LiFePo.
      CS-Batterie oder i-Tecc sind gute Adressen. Die Batterien haben auch gleich ein sehr gutes BMS an Bord.

      Du brauchst keine L59er, da du den Hochtonpegel eh anpassen musst bzw. willst. Du würdest also deine Energie nur in einem Vorwiderstand verbraten.

      Viele Grüße
      Stefan
    • Hallo, Stefan, da die Zellen noch neuwertig sind, würde ich diese schon benutzen wollen, da dies ja im Endeffekt eine riesige Geldverschwendung wäre wenn ich jetzt extra neue kaufe. Ich habe Akkupacks bisher immer so zusammengestellt, dass ich geschaut habe, dass alle Zellen die gleiche Spannung haben, sodass sie sich bei der Parallelschaltung nicht gegenseitig aufladen. Dann habe ich 18650 Halter genommen, und dann an den Metallkontakten mit Angelöteten Kabeln die Reihenschaltung realisiert. Diese 3x 6er Packs werde ich dann im Endeffekt ja nochmal voll aufladen, sodass alle Zellen eine Spannung von 4,2Volt haben. Dann wollte ich diese Packs Parallel schalten, sodass ich die gewünschte Kapazität habe.
      Ich weiß LiIon Zellen sind sehr gefährlich, mir ist ja eine auch schonmal früher explodiert, deshalb würde ich das auch nur draußen mit Entsprechenden Schutzmaßnahmen machen. (Metallbehälter, wo alles im Notfall rein kann.)
      Ladegerät habe ich ein SKYRC iMAX B6 Mini im Blick, damit kann ich ja auch Balance Charging machen, was für LiIon gut ist.

      Grüße Romi
    • Ich will dich nur gewarnt haben und rate dir vor solchen Bastelaktionen ab!

      Dein BMS ist auch unbrauchbar. Deine Zellen dürfen maximal bis 2,65V entladen werden. Gute BMS schalten bei 2,7V ab. Das billige Chinascheißdrecksding aber erst bei 2,55V.
      Ich kenne solche Dinger, die Streuung ist katastrophal. Nimm etwas vernünfiges!
      Dein Leben und deine Gesundheit sind mehr wert als ein paar Rundzellen!

      Nachtrag:

      Vorschlag: Nimm dir 2 normale 12V Gel-Akkus und schalte eine DC/DC-24V/24V Wandler zwischen Akku und Verstärker, um den Spannungsabfall zu kompensieren. Das ist billiger, sicherer und 24V Ladegeräte gibt es auch zu Hauf.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Beelzebub () aus folgendem Grund: Nachtrag

    • Stefan, da du dort der Experte bist möchte ich dir dort auch nicht wiedersprechen, aber für die Samsung Zellen ist überall sonst als Entladeschlusspannung 2,5 Volt angegeben, wie für LiIon generell, zusätzlich hat man ja auch das Voltmeter, wodurch man erkennen kann wenn der Akku unter 2,7V rutscht, und so die Box ausschalten. Ich würde ja einen Akku kaufen, da ich das auch als die bessere Lösung ansehe, aber 12V10Ah LiFePo für 300€ kann ich mir halt nicht leisten und das würde ja komplett den Rahmen dann auch sprengen gell.
      Das BMS Modul werde ich natürlich testen, falls es unter 2,5V erst abschalten sollte natürlich auch zurück schicken.

      Grüße Romi
    • Jetzt weißt du auch, warum die großen portablen Boomboxen so teuer sind ;)
      Die Batterien sind nun mal mit das teuerste im Gesamtpaket.

      Natürlich kann man eine LiIon-Zelle auch bis 2,5V entladen, das geht aber alles zu Lasten der Lebensdauer.

      Wenn dein Vorhaben klappt, ist das natürlich super. Ich muss dich nur auf die Gefahren aufmerksam machen. Nicht dass es dann heißt, hätte mir das mal einer gesagt ;)

      Viele Grüße
      Stefan
    • Du kannst deine Zellen ja nehmen.
      Ich habe gerade geschaut, die meisten 24V LiIon Lader sind für 7 Zellen ausgelegt, was für dein System bedeuten würde, du brauchst doch 7 Zellen in Reihe, musst aber mit einem DC/DC Wandler arbeiten oder du suchst dir einen Verstärker, der von Haus aus mehr Spannung verträgt, zudem benutze kein billiges BMS.
      Aber warum unbedingt 24V?

      Wir haben uns früher beim Bund auch immer Boom-Boxen aus alten Munitionskisten gebaut und die mit einer normalen 12V Autobatterie und einem Autoradio mit 4x 10W betrieben.
      2x 10W für die Hochtöner und 2x 10W für die Tieftöner und über Fader konnte man sogar den Pegel einstellen. Die gingen wie die Feuerwehr :D

      Edit:
      Man muss ja das Rad nicht unbedingt neu erfinden ;)
      Vorteil ist z.B. auch, dass das Autoradio abschaltet, sobald die Spannung zu niedrig wird und zudem diverse Anschlüsse und Einstellmöglichkeiten bietet und man hat sogar UKW :D

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Beelzebub ()

    • Du bräuchtest dann ein bis 8S, da du ja 7 Zellen überwachen musst.
      Wir lassen unsere BMS immer entwickeln, von daher müsste ich mich bei der Kaufware auch erst schlau machen.

      Aber ich würde es, wie oben beschrieben, ganz Oldschool machen. Dann kannst du auch ein Schaltnetzteil 230V auf 12V(13,8V) einbauen und die Box einfach an die Steckdose hängen, ohne dir Gedanken machen zu müssen. Das ist einfach, kostengünstig und sicher. Der Blei-Gel-Batterie ist es auch egal, ob du die mal unbeaufsichtigt über Nacht am Netz hängen lässt.

      Das ist sicher etwas anderes, als du dir vorgestellt hast, aber das Konzept ist tausendfach bewährt und zudem nur ein Vorschlag.

      VG
    • Ja,
      wie gesagt das ganze ist noch in Planung. Werde evtl aber auch ehr in Richtung L2432 gehen, da ich für wenn es Lauter sein muss, schon die Regent Sachen habe.
      Der Fokus wird doch ehr etwas aus Transportabilität und Sound gelegt. Also Ehr evtl L2432 in 10L, oder auch 20L, da muss ich etwas Experimetieren, kriege da auch noch was zugeschickt.

      Grüße Romi
    • Hallo Romi,

      ich würde auf jeden Fall bei 6 Zellen bleiben. Dem Datenblatt des TPA3118 kannst du einen Betriebsspannungsbereich von 4,5 bis 26V entnehmen. Der wird mit 6 Zellen bereits ausgelutscht. Zudem bleiben die ICs auf den Modulen ungekühlt, was ich gerade beim rauen Unterwegsbetrieb für gefährlich halte. Ich würde wenigstens zwei passende Kühlprofile aufkleben.

      ti.com/lit/gpn/tpa3118d2

      Kalotte ist Pflicht denk ich.

      Gruß-OC
      Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher. (Bertold Brecht)
    • @heilbutt

      Wenn er das so baut, schnürt er sich die horizonale Abstrahlung ein. Gerade bei eine mobilen Box, die allein des Pegels wegen nah am Zuhörer steht, ist ein breites Abstrahlerhalten wichtig.

      @OC871

      Bei 7 Zellen in Reihe bräuchte er einen DC/DC Wandler, bei 6 Zellen nicht.
      In beiden Fällen braucht er ein gutes BMS, damit die Zellen nicht geschädigt werden.
      Aber das Thema hatten wir ja schon.