Flußmittel zum löten

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    • Flußmittel zum löten

      Hallo Leute.
      Das hier ist nichts für alte Hasen,sondern für die,welche gerade anfangen ... zu löten.
      Lasst die Finger von Lötwasser und Lötfett,wenn Ihr in der der Elektronik rum bratet. ;)
      Es sei denn ,Ihr wollt Euch ein paar Fußangeln selber legen.
      Ein gutes Flußmittel ist Gold wert,also dann.
      Hier die Anleitung (Rezept) dafür.:
      moh-computer.de/flussmittel-selbstgemacht/
      Anstelle von Isopropanol nehm ich Spiritus.
      Kolophonium gibt es hier:
      ebay.de/itm/500g-KOLOPHONIUM-S…73576?hash=item337595a568
      Dies Menge reicht ein paar Jahre.
      Eignet sich auch zum Entlöten ganz sinnvoll und noch ein passendes Werkzeug dafür:

      ebay.de/itm/ZD-211-beheizbare-…f2cb29:g:GlwAAOSwmrlU1KcC

      Für ganze 20 Eus seit Ihr dann damit gerüstet .... nagut, es fehlt noch ein Lötkolben oder ne Station,das muß dann jeder für sich entscheiden.
      mfg Ingo
    • Das mit dem Aspirin wusste ich auch noch nicht.
      Aber zum Aufbewahren und verwenden benutze ich ein Fläschchen vom Nagellack. Da ist auch gleich der Pinsel dran.

      Gruß Dietmar
      Rema 2001, Rema solo, HMK T100, HMK D100, B116, B90, B54, Unitra M2405S, HK PA 1203, RK 88 Sensit, Rema toccata 940, BR 50
    • Hallo
      Das Kolophonium hatte ich mir immer aus der Apotheke besorgt und schon zu DDR Zeiten
      in Spiritus aufgelöst gehabt.
      Ich hatte mir mal so eine ZD-211 beheizbare Entlötpumpe gekauft gehabt .
      Leider ging die Entlötspitze recht schnell kaputt . An der Spitze klafft ein riesen Loch.
      Und so richtig funktioniert hat sie auch nicht. Besser ist es in etwas Teueres zu investieren,
      z.B. wenn die Pumpe motorbetrieben ist.
      Für meine Sachen reicht eine normale Entlötpumpen ohne Heizung.

      Gruß Retro


    • Hallo Ingo

      Vieleicht war es ein Montagsgerät was ich erwischt hatte , ich habe mal 2 Bilder von der unbrauchbar gewordenen Spitze gemacht. Auch muß ich mich korrigieren, meine Entlötpumpe ist von E.T.T. Versand und hat 40 Watt , sieht aber genau so aus wie diese von deinem Link.
      Gruß Retro
    • guten Tag liebe leute.
      ich habe mir eine Lötstation und zwar eine ZD 915 gegönnt hat mich zwar damals gut 100 € gekostet aber das Gerät ist gerade aufgrund meiner Wurstfinger ideal.


      ebay.de/b/Zd-915/46413/bn_7005523485

      Und Fläschchen mit Kolophonium für meine Arbeiten bekomme ich immer dankenswert von meinen Lehrmeistern :thumbsup:
      MfG.
      =) =) Immer das beste draus machen!! Euer sterabe =) =)



      S3000
      S3930
      HMK100
      HMK200
      RK 8 senit, RX80, RX81, RX41, RX42,
      SKR, 700,701,720,730,1000,1200
      R4000,
      Annett, Babett, Minett, Sonett
    • Hallo paul601,
      Kolophonium + Isopropanol benutze ich ebenfalls.
      Das Beimischen von Aspirin war mir unbekannt - sofort mal angerührt.
      Bin gerade am Löten von Diodenkabeln, sehr hilfreich.
      Bei den neumodischen Steckern sind ja die Lötanschlüsse nicht mehr verzinnt.
      Dein Beitrag kam genau zur richtigen Zeit.
      Gruß Frank
    • Hallo alle,

      ich löte nicht mehr so oft, da ich mich in den letzten Jahren mehr mit Astronomie als mit RFT beschäftige. Kommt aber dennoch immer mal wieder vor. Dort kommt aber auch Isopropanol als Reinigungsmittel für empfindliche Teile zur Anwendung.

      Nun will ich aber eine kleine Geschichte zum Thema Lötmittel beitragen. In meiner EOS-Zeit (Ende 70ger) war ich am VEB COT (auch CvO Teltow) innerhalb der WPA (Wissenschaftlich praktische Arbeit) damit beauftragt, eine Messvorrichtung für die Resonanzfrequenz kleiner zylindrischer Oszillatoren für mechanische Bandfilter zu entwickeln. Habe ich auch gemacht und dabei und bei anderen Sachen musste auch viel gelötet werden. Nicht nur elektronisches sondern auch Hartlöten als Fügeverfahren z. B. für Gehäuseteile usw.

      Als Flussmittel, und nun komme ich zum Kern, wurde immer "Ottos Lötwunder" verwendet. Das füllte man sich aus Plastekanistern ab. Es roch alkoholisch aber auch ein bisschen ätzend und war klebrig, wenn mal ein Fleck nach ner Weile das Lösungsmittel verloren hatte. Fragen nach dem Woher des Zeugs konnte keiner beantworten. Sonst hätte ich mir was davon gekauft. Aber da es wunderbar funktionierte habe ich mir mal nen halben Liter privat abgezapft, nach der Prüfung. Das hat bis vor ungefähr 8 Jahren hingelangt.

      Nun stand hier das Thema und ich hab mich mal wieder interessiert. Und mir wurde manches klar. Bei Mainz gibt es diese Firma:

      Emil Otto, die alle möglichen Produkte rund um das Löten herstellt. Das wurde vielleicht wie auch immer beschafft oder nachgebastelt in der DDR Elektronik verwendet und als "Ottos Lötwunder" bezeichnet. Vielleicht war es auch anders. Wäre aber eine nette Erklärung.

      Viele Grüße

      Ek
      Favoriten aus eigener Erfahrung:
      BR50, K23, BR2725, BR25, BR1715,
      HMK V 100, HMK T 100, HMK SD 200, HMK PA 1205, SV 3930, ST 3936, RX 81/2, HIFI 100, RK 90 (von 2011 bis 2012 auf meinem OP-Tisch jetzt Industriemuseum Chemnitz)
    • Gern wurde Tri(chloräthylen) als Lösungsmittel verwendet, auch in industriell gefertigter "Löttinktur". Im Westen aus guten Gründen später nicht mehr.

      Vielleicht war es das.

      Gruß-OC
      Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher. (Bertold Brecht)